FOTOMODELL

Was wären unsere Pantoffeln ohne unsere Tänzer? Tanz ist eine lebendige Kunst, getragen und sublimiert jeden Tag von leidenschaftlichen Tänzern. Immer auf der Suche nach Authentizität arbeitet Merlet jedes Jahr mit talentierten Tänzern und bemerkenswerter Persönlichkeit zusammen. Entdecke sie unten!

2012/ PERLE

Lebenslauf

Perle stammt aus Limoges. Mit 4 Jahren beginnt sie mit dem Ballett, schafft es mit 6 Jahren im Konservatorium, und nimmt dann Einzelunterricht.Ihre Arbeit und ihre Leidenschaft für das Ballett sorgen dafür, daß sie daraus ihren Beruf machen möchte.

Im Jahre 2009 schafft sie die Prüfung zur Ballettschule an der Pariser Oper, kommt dann in die 4. Stufe und in die 3. Stufe.

Im Jahre 2012 wird sie von Merlet als Fotomodell der Marke ausgewählt. Ihre Persönlichkeit und ihr Aussehen passen perfekt zum Image der Marke Merlet.

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit beruhte vor allem auf Authentizität und Liebe zum Ballett.

Perle besucht derzeit die Kurse der 2. Stufe in der Ballettschule an der Pariser Oper und entwickelt sich weiter. Wir drücken ihr den Daumen auf ihren Weg zu den Sternen...

2013/ CELIA

Interview

Alter : 14 Jahre
Studentin in der 3. Stufe der Ballettschule an der Pariser Oper

Wie alt warst du, als du mit Ballett angefangen hast?

Ich habe schon mit 4 Jahren begonnen zu tanzen. Ich war jedoch 8, als ich in der Nähe von Bordeaux mit Ballett begonnen habe. Meine Lehrerin Valérie Simonnet hat mir Disziplin beigebracht, so daß ich mit 11 Jahren in die Ecole Supérieure de Danse zu Cannes versetzt wurde. Dort habe ich den zeitgenössischen Tanz entdeckt und Lehrer sowie Tänzer aus aller Welt kennengelernt. Mit 12 Jahren habe ich die Prüfung zur Ballettschule der Pariser Oper nicht bestanden. Dann habe ich Privatunterricht in der Gironde, näher zu meiner Familie, genommen. Meine Lehrer Martine Chaumet und Christian Comte haben mir das Répertoire beigebracht. Anschließend habe ich mich erneut an der Prüfung angemeldet und ich habe es dieses Mal geschafft!

Wie war die Prüfung zur Ecole de Danse ?

Es sind zwei Etappen. Zuerst geht es um die Fitness und dann um einen Test beim Tanzen. In der zweiten Phase waren wir nur noch ca. zwanzig Mädchen. Ich war etwas gestresst, aber es ging doch relativ gut, selbst wenn wir alle Fehler bei einer Sprungübung gemacht haben! Dann wurden die Ergebnisse von Fräulein Platel verkündet und sie hat mich als Erste aufgerufen (es geht nach dem Alphabet). Ich war sehr glücklich... und befreit, denn ich hätte keine neue Chance bekommen. Dann wurde ich in die Ecole de Danse als "Praktikantin 1 Jahr" in der 4. Stufe aufgenommen.

Wie sieht der Alltag in der Ballettschule aus?

Im Internat stehen wir um 6:45 auf und wir machen uns fertig für die Kurse zwischen 8 und 12 Uhr. Danach haben wir 1:30 Stunden Zeit zum Essen, uns vorbereiten und aufwärmen. Dann kommt ein Unterricht im klassischen Tanz entweder von 13:30 bis 15:00 oder von 13:30 bis 16:30 (mit einer Viertelstunde Pause um 15:00 Uhr). Nach einem kleinen Snack haben wir einen Zusatzunterricht in den Fächern Anatomie, Geschichte des Balletts, Musik, Theater... bis 18:30 Uhr. Gegen 19:00 Uhr wird gegessen und wir gehen je nach Altersklasse ins Bett (voriges Jahr ging ich um 21:45 ins Bett, und dieses Jahr um 22:00 Uhr).

Dein Lieblingsballettstück?

Mein Lieblingsballettstück ist Don Quichotte. Ich finde, daß dieses Stück eine perfekte Mischung aus Technik, Kunst und dynamischer spanischer Energie ist. Ich habe das Glück gehabt, Don Quichotte in der Ecole de Danse zu sehen, und die Leistung der Tänzer hat mich sehr beeindruckt.

Deine Lieblingstänzerin / Dein Lieblingstänzer ?

Ich mag sehr den Power von Dorothée Gilbert und Josua Hoffalt.

Was magst du besonders im Ballett?

Es ist so schön, wie sich die Musik durch die Bewegung übersetzen läßt, so daß das Publikum Spaß hat.

Wie bereitest du dich auf die Aufführung vor ?

Vor einer Aufführung wiederhole ich in meinem Kopf die Choreographie und ich atme tief ein, um den Stress abzubauen, bevor ich die Bühne betrete.

Dein Traum ?

Natürlich wäre es ein Traum, Primaballerina an der Pariser Oper zu werden, aber ich weiß, daß es noch ein langer Weg sein wird!

Als Fotomodell 2013 für die Marke Merlet, wie ist dein Fotoshooting abgelaufen? Was hast du gefühlt? Was war besonders toll?

Der Tag ist ungefähr so wie bei einer Aufführung vergangen. Nachdem ich mich aufgewärmt habe, wurde ich geschminkt und habe das erste Kostüm anprobiert: ein wunderschönes blaues Tütü! Das ganze Team war sehr nett für die ersten Fotos im Theater und David (der Fotograf) hat mich vergessen lassen, daß ich vor der Kamera stand. Nachdem wir alle zusammen gegessen haben, ging es weiter mit den Fotos in neuen Kostümen und zum Schluß sah es so aus wie ein Spiel! Der Tag ist sehr schnell vergangen. Am Schönsten war es, als David mich fotografiert hat, wie ich mich vor dem Publikum gebückt habe. Ich hatte das Gefühl, Applaus zu hören.

Ein letztes Wort…

Vielen Dank an das Merlet-Team und an die Fotografen für dieses Fotoshooting. Es war eine tolle Erfahrung, an die ich mich noch lange erinnern werde...

 

2014/ MARION DE CHARNACÉ

Interview

17 Jahre / Eleve der Ballettschule an der Pariser Oper in der 1. Division

Wann hast du angefangen zu tanzen?

Mit 5 Jahren habe ich angefangen zu tanzen, und zwar im Centre de Danse du Marais. Mit 8 Jahren habe ich den Conservatoire im 9. Arrondissement besucht. Anschließend habe ich die Prüfung zum CNR Paris (heißt heute CRR) bestanden und habe schon ab der 6. Klasse Spezialunterricht gehabt. Im CNR bin ich zwei Jahre geblieben und habe mit 13 die Prüfung zur Ballettschule der Pariser Oper bestanden. Dort habe ich in der 4. Division begonnen.

Wie läuft diese Prüfung zur Ecole de Danse ab ?

Die Prüfung zur Ballettschule besteht aus zwei Teilen. Zuerst gibt es sportliche Übungen. Es werden Gruppen von vier Mädchen aufgerufen. Die Jury bittet uns, mehrere Übungen zu machen: den Frosch (Streckung nach außen), heruntergehen ohne den Boden mit den Händen zu berühren (um die Länge unserer Sehnen zu prüfen), normal im Saal gehen (um unsere Koordination zu sehen). Danach kommen die Pliés, Dégagés und Développés. Der zweite Teil ist ein Ballettunterricht mit sehr einfachen Übungen. Bei der Prüfung für den „Grand Stage“ (i.e. die Größten) gibt es auch einige sehr einfache Übungen auf Spitze.

Der Alltag in der Ecole de Danse ?

Ich stehe jeden Morgen um 6:45 Uhr auf, wie die Mädchen im Internat. Der Schulunterricht findet von 8 bis 12 Uhr statt. Wir haben denselben Lernstoff und dieselben Prüfungen wie andere Schüler. Dann haben wir Mittagessen und wir bereiten uns für unseren Ballettunterricht um 13:30 Uhr vor. Wir haben jeden Tag mindestens einen klassischen Unterricht mit demselben Lehrer, dann einen zweiten Unterricht: Tanzkurs (Adagio, Jazztanz, Modern Dance) oder einen zusätzlichen Unterricht (Bewegungen, Musik, Anatomie, Ballettgeschichte, Recht im Showbusiness). In Zeiten von Aufführungen kommen auch noch die Proben dazu. Wir sind jeden Tag zwischen 16:30 und 18:30 Uhr fertig.

Dein Lieblingsballettstück ?

La dame aux camélias.

Tänzer un Tänzerin favorit ?

Myriam Ould-Braham, Aurélie Dupont, Ève Grinsztajn, Agnès Letestu. José Martinez, Mathieu Ganio, Mathias Heymann.

Was gefällt dir besonders im Ballett ?

Das tolle Gefühl, die Schritte zu beherrschen und natürlich auch die Bühne!

Wie bereitest du dich auf eine Aufführung vor ?

Zwei Stunden vor der Aufführung fange ich mit dem Make-up und mit der Frisur an. Dann kommen die Aufwärmübungen. Ich beginne mit einfachen Übungen an der Stange, um mich gut vorzubereiten, und dann mache ich diverse Übungen in der Mitte.Ich ziehe dann meine Spitzenschuhe an, um einige Relevés zu machen. So wärme ich meine Füße auf und fühle mich wohl auf Spitze. Ich ziehe mein Kostüm an und wiederhole die schwierigen Abschnitte. Bevor ich die Bühne betrete, bleibe ich ein bißchen in der Kulisse, um mich zu konzentrieren und um mein Lampenfieber abzubauen.

Welche Rolle möchtest du tanzen ?

Die Rolle von Marguerite Gautier oder Manon in der "Dame aux camélias" !

Dein Traum ?

Solange wie möglich weiter tanzen!

Als neue Muse von Merlet für das Jahr 2014, wie ist es Dir während des Fotoshootings gegangen? Was ist Deine schönste Erinnerung?

Das Fotoshooting war sehr schön. Es war im Eléphant Paname. Der Tag hat um 9:00 Uhr begonnen. Nach den üblichen Vorbereitungen: Make-up, Frisur und Aufwärmübungen haben wir mit den Fotos in drei Sälen des Eléphant Paname angefangen. Zuerst waren wir im Studio Juliette, dann haben wir einige Shots im Salle du Dôme gemacht, und zum Schluß in den Galerien.Der Ort ist wirklich wunderschön aber mein Lieblingsort ist der Dôme, wegen des herrlichen Lichts und der Stimmung! Ich bin sehr glücklich, daß wir dieses Fotoshooting gemacht haben!

Ein Schlusswort?

Ein großes Dankeschön an das Merlet-Team für das Fotoshooting. Ich hoffe, daß alle Kunden mit den Produkten zufrieden sein werden!

 

2015/ LÉONORE BAULAC

Ein Tag mit Léonore Baulac…

Heute ist ein wichtiger Tag für Léonore, sie wird heute Abend die Rolle von Clara im Nußknacker tanzen. Ein langer Tag steht ihr bevor !

Sie steht um 9:00 Uhr auf und nimmt ein reichhaltiges Frühstück, um den ganzen Tag durchzuhalten… Auf dem Programm stehen Müsli, Yogurt, Obst und Tee. Dann geht’s Richtung Palais Garnier, wo Léonore am Unterricht um 11:00 Uhr teilnimmt. Für die Tänzerin gehört es zur Routine, jeden Morgen an der Ballettstange zu üben. Um jeden Muskel zu wecken, trägt sie zuerst Kniestrümpfe und eine Wickeljacke. Anschließend zieht Léonore ihre Spitzenschuhe an; es ist kein Muß aber sie legt Wert darauf, kleine Schritte, Drehungen und Sprünge auf Spitzenschuhen zu üben.

13:00 Uhr: eine halbe Stunde Pause. Die Zeit wird genutzt, um sich zu erholen, sich massieren lassen, einige SMS zu senden und zu einem anderen Studio zu gehen, um mit den Proben anzufangen. Heute übt Léonore mit ihrem Partner den „Pas de Deux“ vom Nußknacker. Der Ballettmeister gibt seine letzten Tipps. Man fühlt, daß von der Technik her alles stimmt. Die Kommentare widmen sich eher dem schauspielerischen Aspekt beider Tänzer. Léonore tänzt die Rolle von Clara, einem Mädchen, das im Laufe des Ballettstücks zu einer Frau reift.

16:00 Uhr : Mittagspause und kleines Mittagsschläfchen bevor die Vorbereitung auf den Abend beginnt…

17:30 Uhr : Make-up. Léonore fängt an, sich mit ihrer Rolle zu identifizieren. Dann kommt der Friseur. Anschließend verbringt Léonore etwas Zeit in ihrer Loge, um ihrer Vorbereitung den letzten Schliff zu geben: Kostüm, Spitzenschuhe… und Richtung Le Foyer de la Danse… Wieder zur Ballettstange und ein bißchen Stretching, man gewöhnt sich dem Kostüm und Léonore macht mit ihrem Tanzpartner einige Feinabstimmungen, vor allem in Bezug auf die etwas komplizierten Szenen, wo sie getragen wird.

„Meine Damen und Herren, guten Abend. Die zweite Vorstellung vom Nußknacker beginnt in 15 Minuten, bitte bereiten Sie sich vor“… Der Stress steigt an, aber Léonore bleibt konzentriert.

19:30 Uhr: es geht los für einen zweieinhalbstündigen Marathon! Ein Traum für Léonore, die zum ersten Mal als gesetzte Etoile tanzt. Nach diesem ersten Akt ist Léonore etwas außer Atem aber zufrieden. Schön konzentriert bleiben. Sie ißt eine Kleinigkeit, um Kraft zu tanken, die Massage ist auch notwendig. Die Pause dauert nur 20 Minuten. Sie nutzt diese letzten Augenblicke, denn Sie muß doppelt konzentriert im 2. Akt bleiben, insbesondere für den Pas-De- Deux zum Schluß. Léonore genießt diese Momente, sie genießt den Applaus des Publikums und diese wunderbare Interaktion mit dem Publikum. Vorhang runter! Ein sehr schöner Abend und eine schöne Rolle für Léonore… Sie wird sich daran erinnern!
Debriefing mit den Ballettmeistern und mit dem Choreograph. Die Tänzerin kehrt zurück zu ihrer Loge, sie ist erschöpft aber darüber entzückt, was sie geleistet hat! Léonore nimmt eine kalte Beindusche, was wichtig für den Kreislauf ist. Dusche, Make-up weg, die letzten Gesten des Tages bevor sie nach Hause geht. Abendessen nach diesem langen Tag und eine gute Nacht… Morgen ist ein anderer Tag!

Mit 4 Jahren fängt Léonore an zu tanzen, um ihre überschüssige Energie zu bändigen.

Mit 11 Jahren kommt die Erleuchtung: Léonore bekommt die Goldmedaille in Caen ; ein Jurymitglied heißt José Martinez… Sie will Ballett tanzen und sie wird es schaffen! Sie besucht zuerst das Conservatoire National Supérieur de Musique et Danse de Paris und schafft es dann zur Ecole de Danse von dem Opéra National de Paris, wo sie ihre Lehre beendet.

Im Jahre 2008 wird sie in die Balletttruppe der Pariser Oper aufgenommen, wo sie 4 Jahre als Quadrille verbringt. Ab 2013 fängt die Situation an, sich zu ändern. Léonore absolviert erfolgreich die interne Ausbildung zur Coryphée und dann zum Sujet im Jahre 2014. Sie bekommt den AROP-Preis und wird ausgewählt, um die Rolle von Clara im Nußknacker zu spielen… Eine schöne Zukunft bahnt sich für unsere Muse an!

 

2016/ LÉONORE BAULAC

 

2017/ LÉONORE BAULAC