Geschichte

1974/ Das Abenteuer beginnt

 

 

 

 

Die Geschichte der Marke MERLET beginnt 1974 in Limoges. Als Sohn einer Schusterfamilie war Roger James Merlet immer von schönen Schuhen umgeben und er liebte sein Handwerk.

Als er sich für die Herstellung von Ballettschuhen entscheidet, ist das kein Zufall, sondern einer Begegnung mit Robert Béchade geschuldet. Dieser berühmte Geigenspieler war der Ehemann einer Primaballerina. Für diese Frau machte Roger James Merlet Spitzenschuhe und begeisterte sich aufgrund dieser Begegnung immer mehr für Ballettschuhe.

1976/ Merlet und die Sterne

Der Ruf der Merlet-Ballettschuhe fängt an, sich über die Region von Limoges hinaus auszubreiten. Sehr schnell macht Roger James Merlet Ballettschuhe für die besten Tänzerinnen wie Yvette Chauviré.

1978/ Ein besonderer Lehrling kommt dazu

In diesem Jahr kommt ein 17-jähriger Mann zu Roger James Merlet. Er heißt Pierre Lassenne. Diese Begegnung ist der Beginn einer schönen Zusammenarbeit zwischen zwei Menschen, die sich beruflich und privat hervorragend verstehen.

1980/ Die Linksmontage revolutioniert die Ballettschuhe

In der Werktstatt der Rue des Belges in Limoges macht das kleine Merlet-Team Ballettschuhe nach Maß für die zarten Füße der Ballerinas. Damals werden täglich bis zu 50 Paar handgenähte Ballettschuhe angefertigt.

Roger James Merlet und Pierre Lassenne erfinden die Technik der Linksmontage (cousu retourné). Diese Technik verbessert erheblich den Tragekomfort der Ballettschuhe, denn alle Bestandteile der Box werden mit der Sohle zusammengenäht.

1985/ Innovation: das Merkmal der Firma Merlet

Auf der ständigen Suche nach einer optimalen Passform arbeiten Roger James Merlet und Pierre Lassenne mit der Universitätsklinik Limoges zusammen. Die daraus resultierenden Kenntnisse über die physiologischen Anforderungen des Balletts ermöglichen die Herstellung immer besserer Ballettschuhe.

1990/ Die Übernahme

Pierre Lassenne arbeitet bereits seit 12 Jahren mit der Firma Merlet zusammen. Seit 12 Jahren gibt ihm Roger James Merlet sein Knowhow weiter. Als sich nun die Zeit der Rente nähert, denkt er natürlich hinsichtlich seiner Nachfolge an Pierre Lassenne. Ab diesem Tag wird R.J. Merlet die Entwicklung der Marke mit einem wohlwollenden Blick begleiten.

1991/ Merlet: der innovative Schuster

Pierre Lassenne arbeitet weiter an der Innovation und dem Knowhow. Der Beweis: ein Patent auf die Spitzenschuhe. Diese Innovation erhöht den Tragekomfort durch eine sehr gute Stabilität, die auf ein neuartiges Harz zurückzuführen ist, welches thermoplastisch auf die Fußform reagiert.

Eine andere Innovation des Hauses Merlet: Zum ersten Mal wird Polykarbonat in der Herstellung von Spitzenschuhen angewendet. Dieses Material ist sehr flexibel und bricht nicht. Dadurch können Spitzenschuhe viel länger getragen werden. Dieses Patent ist so innovativ, dass Mitbewerber der Marke Merlet auch damit arbeiten.

1992/ Elisabeth Maurin: die erste Primaballerina als Fotomodell von Merlet

Nach einer Begegnung mit Pierre Lassenne arbeitet Elisabeth Maurin, Primaballerina der Pariser Oper, zwei Jahre mit Merlet als Fotomodell zusammen.

1994/ Merlet und der Export

Seitdem Pierre Lassenne die Firma führt, besucht er die größten Compagnien in Europa. Maßanfertigungen für Hunderte von Tänzerinnen folgen. Die berühmtesten Compagnien schätzen nun die Marke Merlet: Wien, Lyon, Bonn, Paris, Berlin…

1997/ Merlet beginnt, Tanzschuhe herzustellen

Mit so viel Knowhow und Erfahrung beginnt Merlet, Tanzschuhe für den Gesellschaftstanz herzustellen. Das erste Modell einer langen Produktpalette heißt „Eva“.

1998 / Marie-Claude Pietragalla und Nicolas Le Riche: zwei Stars treffen Merlet

Dieses Jahr ist der Beginn einer starken Zusammenarbeit zwischen Marie-Claude Pietragalla, Nicolas Le Riche und dem Hause Merlet. Sieben Jahre lang arbeitet Pierre Lassenne Hand in Hand mit beiden Startänzern zusammen, um die Produkte weiter zu entwickeln.

2000/ Ein weltbekanntes Unternehmen

Pierre Lassenne führt nun die Firma Merlet seit 10 Jahren. Inzwischen hat sich der Umsatz der Marke Merlet aufgrund seiner Geschicklichkeit und des Knowhows seines Teams versiebenfacht. Zu diesem Zeitpunkt hat der Export einen Anteil von 20% am Gesamtumsatz, verglichen mit 50% heutzutage.

 

2001/ Merlet macht Ballettschläppchen

Zwei neue Ballettschläppchen – Eclat und Envol – kommen in den neuen Merlet-Katalog.

2002/ Geburtsjahr des Bestsellers „Prélude“

Die Zusammenarbeit mit Marie-Claude Pietragalla führt zum Spitzenschuh Prélude, der sich als wahrer Bestseller etabliert. Prélude ist das Ergebnis einer intensiven Forschungsarbeit. Mit diesem Spitzenschuh können Kinder auf Spitze ohne Langzeitschäden tanzen.

2004/ Neue Ballettschläppchen

Merlet überarbeitet seine Profi-Schläppchen und bringt die Modelle Solène und Initiale auf den Markt.

2007/ Neue Jazzschuhe

Merlet überarbeitet seine Jazzschuhe und bringt neue Modelle auf den Markt.

2010/ Neue Strategie und neue Corporate Identity

Bei Merlet reimen sich Tradition und Innovation… Mit dieser neuen Corporate Identity verjüngt Merlet sein Image. Das Wohl der Tänzerinnen und Tänzer wird im Einklang mit Knowhow und Tradition betont.

2010/ Merlet bringt den Spitzenschuh N2

Schon wieder eine Innovation von Merlet: die ersten Spitzenschuhe mit einem Mikrofaser-Innenfutter für eine schönere Optik, mehr Tragekomfort und mehr Hygiene. N2 ist der erste Spitzenschuh mit einem Innenfutter in der Farbe rosa.

2011/ Merlet bringt eine neue Tanzschuhkollektion auf den Markt

Merlet überarbeitet vollständig seine Tanzschuh-Kollektion. Der Erfolg ist immens.

2012/ Tod von Roger James Merlet

In diesem Jahre stirbt Roger James Merlet. Pierre Lassenne setzt das Knowhow dieses Schuhmachermeisters fort, welches die Marke Merlet international so beliebt gemacht hat. Er gibt seinen Mitarbeitern dieses Wissen zum Wohle der Merlet-Kultur weiter.